Wildkräuterführung durch den Schackypark in Dießen

 

Vor gut 100 Jahren wollte sich Ludwig Freiherr von Schacky in Dießen am Ammersee einen Traum erfüllen: er legte einen Garten im Stil eines englischen Landschaftsparks an. Seltene Baumexoten ließ er pflanzen, einen malerischen Teich anlegen und zahlreiche Brunnenanlagen, ein japanisches Teehaus und zur Krönung ein Monopterus am höchsten Punkt des Geländes erbauen. Leider konnten er und seine Frau sich nicht sehr lange am werdenden Gartenkunstwerk erfreuen. Nach seinem Tod fand sich in Dr. Heim zwar noch ein Gönner, der sein Werk weiter hegte und beschützte, aber nach den Wirren des zweiten Weltkriegs war das Gelände lediglich mehr landwirtschaftliche Nutzfläche. "Dießens schönste Kuhweide" wurde es genannt und von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern bis 2003 als Teil der Klösterökonomie genutzt. 

Seit nunmehr gut 10 Jahren wird der Park Schritt für Schritt durch die Arbeit des Förderkreises Schackypark e.V. wieder aus dem Dornröschenschlaf geholt. Viel "manpower", bürgerschaftliches Engagement und finanzielle Unterstützung machten es möglich, die alten Gebäude und Brunnen zu restaurieren oder ganz neu aufzubauen (mehr Infos unter www.schackypark.de).

 

Dieses gärtnerische Kleinod dient uns als Ausgangspunkt für eine Wildkräuterführung. Vom Frühjahr bis zum Herbst können wir in diesem herrlichen Umfeld die Früchte der  Natur erkennen und sammeln. Nebenbei gilt es natürlich auch, den wunderschönen Park und seine Gartenkunst zu entdecken. 

 

Ein weiterer möglicher Schwerpunkt ist eine Wanderung zu besonderen Bäumen im Schackypark. Je nach Jahreszeit erwartet uns ein anderer Höhepunkt: sei es die Struktur der laublosen Bäume im Winter, die überbordende Fülle blühender Gehölze im Frühjahr und Sommer oder die Zeit der Ernte und des anschließenden Rückzugs im Herbst. Diese Führung ist ganzjährig buchbar.

 

Gruppenpreis (bis max. 25 Personen): 80,- EUR/ca. 90 Minuten.
Ein Teil des Honorars kommt dem Förderverein Schackypark  e.V. zugute. 

 

Bitte gutes Schuhwerk mitbringen. Die Wegstrecke beträgt ca. 1 km, nicht barrierefrei.